So war 2016: #foodblogbilanz16

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe tatsächlich am Jahresende immer das Bedürfnis, ein bisschen Rückschau zu halten. 2014 habe ich deshalb schon mal eine Foodblogbilanz gezogen, und viele Blogger_innen haben mitgemacht. Letztes Jahr habe ich es nicht geschafft, aber jetzt! Und wieder sind viele andere dabei, was ich toll finde. Eine Liste mit Links zu den anderen teilnehmenden Blogs gibt es am Ende dieses Beitrags.

Das Fazit der Bilanz schicke ich gleich voraus: Auch 2016 war (wie schon 2015) kein gutes Blogjahr für mich. Zwischen den Beiträgen lagen teilweise viel zu lange Pausen, ich bin nicht in den Rhythmus gekommen, meine Foodfotos sind immer noch furchtbar schlecht, und insgesamt habe ich gerade das Gefühl, mit dem Blog ein bisschen die Richtung und vor allem die persönliche Stimme verloren zu haben. Was will ich eigentlich? Wirklich das Schneller – Weiter – Höher, das so viele in der Blogwelt umtreibt: mehr Reichweite und Erfolg im Sinne gutbezahlter Kooperationen? Dafür noch mehr Social-Media-Kanäle noch professioneller bedienen?

Ich glaube nicht. Mir widerstrebt es immer noch, zum Werbeträger und „Influencer“ zu werden. Außerdem war ich noch nie ein Gruppenmensch, und die Social-Media-Welt kommt mir immer mehr vor wie eine riesige Party, auf der verschiedene Cliquen zusammenstehen und sich unterhalten. Ich unterhalte mich gerne mit Menschen, aber der permanente Online-Smalltalk ist mir zu viel. Er löst leider bei mir den Impuls aus, mich zurückzuziehen.

Darum und weil dieses Jahr mal wieder enorm arbeitsreich war, habe ich 2016 viel zu wenig in anderen Blogs gelesen, kommentiert, interagiert. Was mir sehr leid tut. Und ich habe viel zu wenig hier geschrieben – mindestens genauso schlimm. Mein Blog aufgeben möchte ich darum aber nicht. Im Gegenteil. Aber dazu unten mehr. Jetzt erst einmal ein bisschen Bilanz im Detail.

1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?

Kohlrabi regional bio

Das war der Artikel mit dem Kohlrabi, in dem ich mal wieder über das Thema „regionale versus biologische Lebensmittel“ nachgedacht habe. Ob er der erfolgreichste Artikel im Sinne von Klicks oder neuen Besuchern war, weiß ich gar nicht. Viel wichtiger war mir etwas anderes: Er ist verlinkt worden, er ist geteilt worden, er hat (hier und auf Facebook) Kommentare geerntet und eine durchaus kontroverse Diskussion angestoßen. Und das ist genau das, was ich möchte: Denkanstöße geben (selbst wenn einige dann sagen: Nee, sehe ich anders), zur Diskussion anregen, neue Aspekte einbringen.

Ansonsten ist mein Rezept für marokkanische Salzzitronen seit Jahren ein Dauerbrenner im Blog und hat über die Suchmaschinen auch in diesem Jahr viele Besucher_innen hierher geführt. Allerdings wird es in Sachen Klicks inzwischen von der Anleitung zum Rezepteschreiben deutlich überholt. Auch wenn ich fast befürchte, dass sich darüber viele Schüler_innen hierher verirren, die eigentlich auf der Suche nach Hilfe für ihren Deutschaufsatz („Vorgangsbeschreibung“) sind: Vielleicht haben ja die Tipps dazu, wie man Rezepte unmissverständlich und klar formuliert, trotzdem inzwischen dem einen oder der anderen genützt.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Mal abgesehen von dem oben erwähnten Kohlrabi-Artikel: Das Rezept zu meinem Leib-und-Magen-Stressessen Kimchi-Käsetoast gehört sicher zu den wichtigsten, denn diese Art von Käsetoast hat mir auch in diesem Jahr so manchen Abend nach einem stressigen Tag gerettet. Interessanterweise hat sich dieser Artikel trotzdem inzwischen überholt. Die letzten Monate habe ich nämlich als Lektorin intensiv an einem koreanischen Kochbuch gearbeitet, das im nächsten Jahr erscheinen wird, und inzwischen würde ich Kimchi nicht mehr auf diese simple Art machen, wie ich es noch Anfang des Jahres berichtet habe. Alle Zutaten für einen neuen Versuch nach Kimchi-Princess-Originalrezept liegen schon bereit: Demnächst wird der Chinakohl verarbeitet!

Kalte Rote-Bete-Suppe

Viel Spaß hat mir außerdem der Artikel über die kalte Rote-Bete-Suppe gemacht, die im Baltikum und in Nordosteuropa überall verbreitet ist und in Litauen šaltibarščiai, in Lettland biešu aukstā zupa und in Polen zupa botwinka genannt wird. Denn zum einen habe ich diese Suppe im Sommer wirklich gern gegessen, zum anderen hat mir das Rezept Gelegenheit gegeben, den Ostsee-Fahrrad-Urlaub Revue passieren zu lassen, von dem wir gerade zurückgekehrt waren. Und der war wirklich schön!

Und natürlich hatte für mich auch der Artikel eine gewisse Bedeutung, in dem ich meine Freude über mein gerade erschienenes Kochbuch Vegane Brotaufstriche mit euch geteilt habe. Denn selbst wenn es sich nur um ein schmales Mini-Büchlein handelt: Die Geburt eines eigenen Buches ist immer irgendwie eine aufregende Sache, und ich war ganz schön erleichtert, als es endlich das Licht der Welt erblickt hat. Zum Glück habe ich inzwischen dazu etliche positive Rückmeldungen und Rezensionen bekommen, und das freut mich sehr!

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ehrlich gesagt: Es fällt mir schwer, einzelne herausragende Artikel zu benennen, zumal ich ja leider dieses Jahr viel zu wenig dazu gekommen bin, Foodblogs zu lesen. Also sage ich euch einfach, welches die Blogs waren, auf die ich trotzdem und immer wieder geschaut habe:

Susannes Blog Magentratzerl ist bestimmt das von mir in diesem Jahr am häufigsten angeklickte. Vor allem ihre Kochbuchrezensionen finde ich toll, weil sie so gründlich sind – und unbestechlich: Susanne testet immer etliche Rezepte und sagt genau, was funktioniert hat und was nicht. Außerdem mag ich ihre unaufgeregte Art und bewundere ihren Fleiß, mit dem sie kocht und bloggt und kocht und bloggt. Das Magentratzerl gehörte 2016 zu den beständigen Dingen in meinem Leben.

Genau wie Elines Küchentanz. Hier habe ich mir schon viele kulinarische Inspirationen geholt, aber vor allem schätze ich Elines Widerständigkeit gegen Küchenmoden und leere Food-Floskeln. Ihre persönliche Haltung dazu ist gespeist von Können, Wissen und einem enormen Qualitätsbewusstsein. Dabei bin ich keineswegs immer ihrer Meinung, aber ohne ihre Einwürfe würde mir definitiv etwas fehlen.

Ein drittes Blog hat mich dieses Jahr begleitet, und das hat Widerständigkeit ganz und gar zum Prinzip gemacht: Quark und so. Es ist kein Foodblog, sondern ein Medien-Watchblog, das sich Ernährungsthemen verschrieben hat. Die Bloggerin und Journalistin Johanna Bayer nimmt sich die Artikel vor, die Zeitungen und Zeitschriften so gern über das Essen (und vor allem: das gesunde Essen) verzapfen, weil das Thema ja so trendy ist und garantiert Aufmerksamkeit bringt. Und dann zerpflückt sie sie: kenntnisreich und vor allem wunderbar spitz. Absolut lesenswert!

4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Wie gesagt: den Kimchi-Käsetoast und die kalte Rote-Bete-Suppe. Und so viele andere Rezepte habe ich ja auch gar nicht verbloggt in diesem Jahr. Leider.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Die Zeit, die elende, die immer zu kurz war und mir zum Bloggen so oft fehlte. Nein, gelöst habe ich dieses Problem nicht. Trotzdem hoffe ich ungebrochen darauf, dass das 2017 besser wird.

Zumindest hatte ich das Gefühl, nicht völlig den Anschluss an die Blogwelt und die aktuellen Diskussionen über Essen, Kochen und Lebensmittel zu verlieren. Und das lag an der Schmausepost, dem unersetzlichen Foodie-Newsletter. Nein, neu ist sie nicht, und schon vor zwei Jahren habe ich sie an dieser Stelle genannt. Aber ich wiederhole die Empfehlung gerne noch einmal, denn ich wünsche Patrick Stäbler und seinem Newsletter allen Erfolg! Würde er nämlich damit aufhören, dann würde mir wirklich etwas fehlen. (Falls also unter euch jemand ist, der die Schmausepost noch nicht abonniert hat: Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt dafür.)

Ach ja, und ebenfalls ungelöst ist das Problem der scheußlichen Blogbilder, vor allem im Winter, wenn Kunstlicht her muss. Aber im nächsten Jahr, das habe ich mir vorgenommen, werde ich an meinen fotografischen Fähigkeiten arbeiten!

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Das Restaurantessen, das mich in diesem Jahr am stärksten beeindruckt hat, war das baltisch-regionale Menü im Sweetroot Restoranas in Vilnius: für mich völlig neue Aromenkombinationen (Fichtennadel, Spargel, Haselnuss zum Beispiel) und erkennbarer Enthusiasmus der Macher.

Spargel mit Haselnuss, Schafsjoghurt, Fichtennadeln

Ganz zum Jahresende habe ich hier in Hamburg zum ersten Mal peruanische Küche probiert, und zwar im Restaurant Tigermilch/Leche de Tigre. Gut, Ceviche kannte ich vorher, aber der roh marinierte Fisch schmeckte dort wirklich besonders gut. Und ansonsten bin ich dem einen oder anderen Geschmack begegnet, der für mich wirklich neu war. Darüber würde ich gerne noch mehr erfahren.

In meiner eigenen Küche hat mir das Prinzip des Chopped Salad mehr als ein Aha-Erlebnis beschert: weil ein Salat wirklich anderes schmeckt, wenn man alle Zutaten gleichzeitig auf der Zunge hat, weil sie vorher klein gehäckselt wurden. Das habe ich zwar nicht oft gemacht, aber doch etliche Male, und ich empfinde es als Bereicherung im Kochrepertoire.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Hier muss ich passen: Meine Blogstatistik gibt dazu nichts her. Aber ich bin sehr gespannt auf die lustigen Suchbegriffe der anderen!

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?

Frischen Wind und neue Lust. Ich habe vor, mich wieder stärker auf das zu besinnen, was ich ganz am Anfang wollte: die Gefühlsdimensionen des Themas Essen zu erforschen und zu beleuchten (und manchmal auch Rezepte zu posten). Auf etliche Artikel dieser Anfangszeit bin ich immer noch stolz: auf den „Über Scham und Schokotorte“, auf den zum Veggie-Day in Kantinen oder den darüber, wie das Sehen unser Schmecken beeinflusst. Das Problem: Solche Artikel kosten oft viel Zeit.

Es könnte also sein, dass hier im nächsten Jahr nicht mehr Blogbeiträge erscheinen als in diesem Jahr. Dafür hoffe ich, dass ich wieder über Themen schreibe, die vielleicht ein „Aha!“ oder „Soso!“ oder „So nicht!“ auslösen. Das wäre schön. Und meine Blogserie zur Heimwehküche möchte ich auch endlich wiederbeleben.

Auf jeden Fall wird das Äußere dieses Blogs 2017 endlich mal ein bisschen renoviert und aufgehübscht. Das ist schon lange überfällig. Und die Fotos … aber das schrieb ich schon.

Aber vor allem wünsche ich mir für das nächste Jahr, dass das, was ich hier schreibe, weiterhin Leserinnen und Leser findet. Denn das ist das Allerschönste. Das hat nichts mit dem Schielen auf Zugriffszahlen und Reichweite zu tun: Ich möchte einfach mit Menschen ins Gespräch kommen über die Themen, die mich bewegen. Dass es unter euch viele gibt, die mir über alle Blogflauten hinweg treu geblieben sind, immer wieder hier lesen und manchmal sogar kommentieren, das freut mich ganz besonders. Danke, danke, danke an euch alle!

Und damit: Tschüss, 2016.

foodblogbilanz16

Euch allen, uns allen wünsche ich ein wunderbares neues Jahr 2017: hoffentlich eines, in dem sich die Weltsituation weniger schlimm entwickelt, als wir das im Moment befürchten. Hoffentlich eines, in dem wir alle Zeit finden für das, was uns wichtig ist. Und hoffentlich eines, in dem es genügend Genussmomente gleich welcher Art gibt, die uns glücklich machen! Darauf stoße ich um Mitternacht mit euch in Gedanken an.

 

Auf diesen Blogs erscheint ebenfalls eine #foodblogbilanz16:

Leberkassemmel

Dental Food

Zwergenprinzessin

Baking Avenue

Meins! Mit Liebe selbst gemacht

Schöner Tag noch!

Kleines Kuliversum

Einfach leicht

Magentratzerl

Cuisine Violette

Nur mal kosten

Anna Antonia

Giftige Blonde

Summsis Hobbyküche

1 x umrühren bitte aka Kochtopf

Lieberlecker

Wallygusto

Gabriela Freitag-Ziegler – Blog-Salat

Die Backschwestern

Küchenlatein

Die Kunst des Backens

Lanis Leckerecke

Dynamite Cakes

Feinschmeckerle

Moeys Kitchen

Barbaras Spielwiese

Shermins magischer Kessel

Food for Angels and Devils

Brot & Meer

Feines Gemüse

Wienerbrød

Lapâtisserie

Die Welt der kleinen Dinge

Feed me up before you gogo

Stichworte:

50 Gedanken zu “So war 2016: #foodblogbilanz16

  1. Franziska │ nur mal kosten

    Guten Morgen Sabine,

    erstmal Danke für die tolle Aktion!

    Das Problem mit der Zeit habe ich auch, aber ich fürchte das wird sich nie lösen, es sei denn die Woche wird um einen freier Tag erweitert. Übrigens kannte ich die Schmausepost noch nicht, aber ich habe mich natürlich gleich angemeldet ;-)

    Guten Rutsch!
    LG Franziska

    P.S. Hier nochmal der Link von meiner foodblogbilanz zum Ergänzen: http://www.nurmalkosten.com/de/foodblogbilanz16-ein-resuemee/

  2. giftigeblonde

    Guten Morgen!
    Ich hab jetzt ein paar foodblogbilanzen gelesen, sehr auffällig für mich, dass einige über „Werbeposts“ schreiben, auch ich, letztes Jahr habe ich mir dafür einige Watschen eingeheimst, nicht am Blog nein, bin gespannt ob das dieses Jahr auch so ist.

    Dir wünsche ich, dass all deine Wünsche, nicht nur die für den Blog in Erfüllung gehen und du wieder Zeit für Dinge hast, die du gern tust.

    Alles Gute für 2017, und hier ist mein Beitrag:
    https://giftigeblonde.wordpress.com/2016/12/31/mein-jahresrueckblick-foodblogbilanz2016/

    1. Sabine Schlimm Artikel Autor

      Danke schön! Ach, das mit den Werbeposts sehe ich nicht so eng: Ich kann verstehen, wenn man mit dem Bloggen, das ja viel Zeit und Arbeit kostet, auch etwas verdienen möchte. Mein Weg ist es nicht, habe ich beschlossen (aber natürlich schon darüber nachgedacht). Und als Leserin entscheide ich ja selbst, welche Blogs und welche Beiträge ich lese und welche nicht. ;-) Ich freue mich, dass in der Blogosphäre immer noch so viel Schönes und Authentisches veröffentlicht wird.

  3. Anna C.

    und nun noch ein Kommentar zu deinem Inhalt, liebe Sabine! Schön geschrieben; auch das Problem mit der mangelnden Zeit. Gerne würde auch ich mehr über den Tellerrand hinausschauen, Bücher vorstellen oder mir sonst Gedanken über dieses und jenes in der Welt machen und mit-teilen- wofür mir meist die Zeit fehlt. Deine Beiträge lese ich immer gerne- dass ich selten kommentiere liegt mehr an der Technik.
    Jetzt wünsch ich dir einen guten Start in ein erfreuliches 2017

    1. Sabine Schlimm Artikel Autor

      Hmm, macht meine Kommentartechnik Probleme? Das wäre natürlich doof. Aber sonst: Ich freue mich über jeden Kommentar, der hier abgegeben wird, und ich habe mir fest vorgenommen, auch wieder selbst mehr zu kommentieren. Denn so macht es am meisten Spaß, finde ich.

  4. Pingback: Ich ziehe #foodblogbilanz2016 – 1x umrühren bitte aka kochtopf

  5. Gabi

    Liebe Sabine,

    ganz vielen Dank für deine Initiative und Fleißarbeit. Ich wollte schon länger mal so eine persönliche Bilanz ziehen, aber bisher fehlte mir immer der nötige Schubs. Den hast du mir jetzt gegeben und das ist dabei herausgekommen:

    http://www.freitag-ziegler.de/blog-salat/foodblogbilanz16-zwischen-kritisch-und-koestlich/

    Ich wünsche dir – wenn du hier heute irgendwann mal Feierabend machen darfst – einen guten Rutsch und freue mich auf einen regen Austausch im neuen Jahr.

    Bis dahin alles Liebe von Gabi

  6. Susanne

    Oh, da freue ich mich auf inspirierende Artikel nächstes Jahr, auch wenn es nicht so viele sind.
    Und natürlich freue ich mich, dass du gern bei mir mitliest.
    Ich wünsche dir einen guten Rutsch und ein glückliches 2017.

  7. Gabi

    Liebe Sabine,

    hier noch ein Nachtrag zu deiner eigenen Bilanz, die ich vor lauter Aufregung über meine erste gerade erst gelesen habe. Ich kann deinen gelegentlichen Frust und deine Fluchttendenzen aus dieser digitalen Welt sehr gut nachvollziehen. Mir geht es oft genauso. Aber ich finde, es kommt nicht darauf an, möglichst oft zu schreiben (auch wenn der Herr Google das vermutlich anders sieht), sondern dass das, was man schreibt, gut und authentisch ist. Und das ist es bei dir! Auch Johanna Bayer, die du wie ich auf dem Schirm hast, macht es so. In diesem Sinne hoffe ich, dass du dich nicht unterkriegen lässt.

    Jetzt aber tschüss und ab in die sonnige analoge Welt zum Einkaufen für’s Sylvesterknabber ;-)

    Gabi

  8. Andrea

    Wooooow. So viele tolle Anregungen.

    *Bei den Salzzitronen ist mir aufgefallen, dass ich dieses Rezept schon seit 2 Jahren vor mir herschiebe und irgendwie nie die Zeit war, um es zu veröffentlichen.

    * So viele Blogposts und Rezepte die ich lesen und ausprobieren muss. Mir reicht nämlich sicher schon mal der einfache Kimchi Toast bis das neue Rezept kommt.

    * Die vorgestellten Blogs habe ich gleich mal abonniert bzw. über Bloglovin auf die Liste gesetzt. Bin schon sehr gespannt.

    * Fichtennadeln pur habe ich noch nie probiert, aber Fichtennadelsirup ist was ganz feines. Falls du es nicht ausprobiert hast. Sobald die Fichten grüne Spitzen treiben solltest du dich aufmachen um Sirup anzusetzen.

    Ich freue mich so, dass ich deine Bücher und dein Blog über diese Aktion kennengelernt habe und freue mich auf das nächste Jahr „mit dir“.

    Viel Spaß und Erfolg und spannende Themen.

    Andrea

    1. Sabine Schlimm Artikel Autor

      Oh, vielen Dank! Freut mich sehr, dass Dir dieses Blog gefällt. Umso motivierter bin ich, auch im nächsten Jahr Interessantes zu bloggen. Und Fichtennadeln hab ich auch schon in diversen Zubereitung (toll: als Senf!) probiert, aber in Vilnius zum ersten Mal pur. Das war schon besonders. Dir auch weiterhin viel Spaß und Erfolg!

  9. Katrin Mämpel

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele verschiedene schöne Kochblogs es gibt und jeder hat seine Vorlieben und kocht anders. Das gefällt mir sehr gut. Ich werde mich dann mal noch ein bisschen bei dir umschauen.

    Danke für die Aktion und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

  10. Pingback: Jahresrückblick #Foodblogbilanz2016 - kuechenlatein.com

  11. Alexandra

    Hallo Sabine,

    ich kann mich noch gut an die Session zum Thema „Wie schreibt man ein Rezept“ in Berlin erinnern. Da wundert es mich nicht, dass hier großes Interesse besteht.

    Das Thema Zeit ist ja immer so eine Sache.
    Ich habe dieses Jahr selbst auch über zwei Monate nichts für den Blog getan und online gestellt. Für mich war es ok, und für meine Leser auch – wobei ich natürlich schon froh war, dass diese mir weiterhin folgen.

    Ich wünsche Dir für das neue Jahr viele Artikel, welche zur Diskussion anregen.

    Gruß,
    Alexandra

    1. Sabine Schlimm Artikel Autor

      Ja, das Erstaunliche ist, dass auch bei mir die Zugriffszahlen trotz der Pausen kaum zurückgegangen sind. Aber trotzdem … man möchte die Leute ja nicht ständig enttäuscht wieder wegschicken.

  12. Pingback: Foodblogbilanz 2016 und mein Vorsatz „blog like 2013“ | feinschmeckerle foodblog reiseblog stuttgart, reutlingen, schwäbische alb

  13. Ilka

    Liebe Sabine,

    schön, dass du die liebgewonnene Tradition der #foodblogbilanz dieses Jahr wieder bei dir aufgenommen hast. Ich freue mich, dass ich es – wie immer ein bisschen später – auch noch geschafft habe.

    http://www.dieweltderkleinendinge.de/2017/01/foodblogbilanz2016.html

    Die Erfahrung, dass weniger Bloggen nicht zwangsweise weniger Leser bedeutet, habe ich auch gemacht, und das freut micht. Das lässt mich gelassen an die Sache herangehen. Hoffentlich findest du den für dich richtigen Weg, ich freu mich drauf.

    Alles Liebe, Ilka

  14. Sabrina

    Das Zeitproblem kenne ich nur zu gut – neben stressigem Job und anderen Verpflichtungen kommt der Blog oft etwas zu kurz. Da bin ich immer wieder froh, dass wir zu zweit bloggen, das erleichtert das Bloggen in akuten Stressphasen ungemein. Und danke für die Erinnerung an die Salzzitronen, an denen wir uns schon seit einer halben Ewigkeit versuchen wollen.
    Viele Grüße
    Sabrina

  15. Stefanie

    Ich wünsche dir ein wunderbares 2017!
    Deine Salzzitronen sind inzwischen ein Dauergast bei uns im Kühlschrank, ich mag deine Idee, sie zu vierteln sehr!
    Ansonsten komme ich hier immer gerne vorbei und lese deine Artikel (auch wenn ich nicht immer kommentiere). Und wenn es nicht ganz so viele sind – ist auch nicht schlimm, dafür sind sie ja gut, und individuell und anregend. Und das ist mir viel wichtiger!

  16. Barbara

    Hallo Sabine,
    So, jetzt finde ich endlich die Muße, Deinen Artikel zur Foodblogbilanz zu lesen. Danke für die Aktion!

    Schön, interessant, wie immer bei Dir auch mit tiefergehendem Inhalt. Und mit Foodfotos, die ich durchaus ansprechend und appetitlich finde, auch wenn Gebrösel oder das neueste Design-Deckchen daneben und andere „Props“ fehlen. Das Schneller-Weiter-Höher und Professionalität ist eine Sache, Denkanstöße geben, Dein Ding machen und Spaß dran haben, ohne Druck von Kooperationspartnern und ohne sich verbiegen zu müssen, das ist eine andere. Und Quantität war noch nie das wichtigste. Wir Leser kommen auch vorbei, wenn es etwas länger bis zum nächsten Artikel dauert. Ich wünsche Dir weiter viel Spaß!

    Auf das koreanische Kochbuch bin ich gespannt, ich war ja letztes Jahr in Korea und habe auch die Jahrzehnte zuvor schon viel koreanisch gegessen, ich mag das.

    So, jetzt schaue ich mir mal an, wie man Rezepte formuliert. Meine Art zu Texten „Kater streicheln und Zutaten suchen“ steht das nicht als Tipp, fürchte ich… ;-)

    1. Sabine Schlimm Artikel Autor

      Oh, vielen Dank für Deine lieben Worte! Darüber freue ich mich sehr. Und genau: mein eigenes Ding machen – vielleicht muss ich mich einfach nur trauen, das konsequenter zu tun.

  17. Tamara

    Toller Rückblick liebe Sabine, für 2017 wünsche ich dir weiterhin ganz viel Erfolg und Spaß! Ich werde deine Rezepte durchstöbern und am Wochenende bestimmt schon das ein oder andere ausprobieren!

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